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Unsere Chronik

Der Verein wurde 1922 gegründet und hatte zu seiner Zeit 200 Mitglieder. Durch die Verwüstungen im zweiten Weltkrieg von 1939 - 1945 hat der Obst- und Gartenbauverein alle Geräte und schriftliche Unterlagen verloren. Trotz dieser Umstände konnten aufgrund Aussagen älterer Gartenfreunde  einige Gegebenheiten der Anfangszeit des Vereins festgehalten werden. Demnach wurde der Verein auf Anregung von Herrn Nikolaus Fox, Lehrer a.D., Dr. Johann Latz, Bürgermeister von Saarlouis sowie Claudius Lion und Adolf Emanuel im Jahre 1922 gegründet. Der Verein erreichte bei der Stadt Saarlouis die Zuteilung des Brachgeländes an der Wäsche als Versuchsgelände. Bereits im Herbst des gleichen Jahres bezog der Verein von einer Baumschule 2457 Obstbäume sowie eine stattliche Zahl von Beerensträuchern, die in den Stockwiesen gepflanzt wurden.

Am 9. Dezember 1924 wurde der Verein, der zu diesem Zeitpunkt 200 Mitglieder zählte, in das Vereinsregister beim Amtsgericht Saarlouis eingetragen. Nach dem Kriegsende, einer Zeit großer wirtschaftlicher Not, war die Nachfrage nach einem Garten beachtlich, bot er doch die Möglichkeit, den kargen Speisezettel durch Erträge des Gartens aufzubessern.

Nach 1945 war jede Vereinstätigkeit durch die Besatzungsmacht verboten. Um aber in der Gartenanlage wieder enigermaßen die Ordnung herzustellen wurde der Gartenfreund Jakon Kästner durch die Stadt Saarlouis gebeten, die Funktion  des Vereins nunmehr alleine zu übernehmen.

Die offizielle Gründungsversammlung des neu gegründeten Obst- und Gartenbauvereins fand am 2. Juni 1946 statt, wobei Erich Kästner zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Mit dem wenigen Material, das damals organisiert werden konnte, fertigten sich viele Mitglieder Geräteschuppen und Gartenlauben. Nach und nach verschwanden diese und es entstanden richtigfe baufeste Gartenhäuschen.

In der Folgezeit stieg die Mitgliederzahl bis Anfang 1949 auf 400 an. Der Obst- und Gartenbauverein Roden e.V. wurde am 2. Dezember 1959 in den Verband der Kleingärtner aufgenommen und nennt sich seitdem

Kleingärtner-Verein Roden e.V.

Unter dem Vorsitz von Adolf Emanuel erfolgte 1960 die Renovierung der Einfriedung mit Hecken und Gartentüren in der heutigen Anlage, die zu dieser Zeit eine Fläche von ca. 11,2 ha einnahm. Im Jahre 1964 entstand unter dem Vorsitz von Ewald Becker das Vereinsgerätehaus. Im gleichen Jahr wurde eine Gartenordnung erstellt und die Satzung in verschiedenen Passagen geändert.

Ein Jahr zuvor gingen durch den Bau der Bundesstraße 10 genau 54 Gärten verloren. Dadurch verringerte sich die Fläche der Gesamtanlage auf 10, 7 ha. Neben der Erweiterung bzw. dem Umbau des Gerätehauses in ein Vereinshaus war wohl mit das arbeitsmäßige und umfangreichste Projekt die Verlegung der Wasserleitung mit einer Länge von 2,8 Kilometern. Diese Verlegung wurde 1979 mittels Fragebogen durch einen Mehrheitsbeschluss entschieden. Demnach war jeder Gartenpächter verpflichtet für den Bau der Wasserleitung 70 .- DM zu zahlen und 10 Stnden Gemeinschaftsarbeit zu leisten bzw. bei Verhinderung einen Ersatzmann zu stellen.

Auf Initiative des Vorsitzenden Werner Haupenthal, Arno Hertel und Josef Provenzano hin wurde ein weiteres finanziell aufwendiges Projekt in Gemeinschaftsarbeit vieler Mitglieder angegangen: das Vereinshaus.

Am Freitag, dem 15. Mai 1987 wurde im Beisein von Bürgermeister Willi Jakob und dem Beigeordneten Alfred Fuß der 1. Spatenstich vorgenommen. Am 21.  Juni des gleichen Jahres konnte der damalige Schirmherr, Umweltminister Jo Leinen im Rahmen des Tag des Gartens bereits die Grundmauern in Augenschein nehmen. Am 22. August wurde das Richtfest gefeiert.

Im 66. Jahr des Vereinsbestehens, vom 29. April bis 1. Mai 1988, konnte das Gebäude mit einem ansprechenden Programm der Bevölkerung vorgestellt werden. Selbst der saarländische Rundfunk war dabei und sendete am 1. Tag live aus der Vereinsanlage. Seitdem hat sich das Vereinshaus immer mehr zu einem beliebten Treffpunkt vieler Gartenfreunde, Gäste und Besucher entwickelt. Das Vereinshaus bietet sich jedoch auch für alle Festlichkeiten an. Mit Festen wie Maifest, Tag des Gartens, Summerhahnfest und dem Erntedankfest wendet sich der Verein besonders an die Öffentlichkeit.

Im gleichen Jahr erfolgte auch die Eintragung ins Vereinsregister bim Amtsgericht Saarlouis.

Im Jubiläumsjahr 1992, in dem der Verein 352 Mitglieder und 17 Ehrenmitglieder zählte, stand ein weiteres kostspieliges Projekt an: Die Anpassung der sanitären Entsorgung an die Gegebenheit der Umwelt. Die Kosten hierfür waren mit 50 000 DM veranschlagt.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Bild der Anlage immer mehr zu einer Freizeitanlage. Heute zählt der Verein bei einer Anlagengröße von über 10 ha insgesamt 249 Gärten von je  3-6 ar und 300 Mitglieder.

 

 
 
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