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Gartentipps für April    

Allgemein:
Beseitigen Sie regelmäßig Unkraut, jäten Sie jedoch nicht zu rigoros, denn Saatlinge vom letzten Jahr können jetzt schon zum Vorschein kommen. Achten Sie darauf, was Sie herausziehen.
Geben Sie noch jungen Bäumen, Halbstammsträuchern und Stammrosen einen kräftigen Stützpfahl und kontrollieren Sie regelmäßig die Anbindungen.
Geben Sie bei anhaltender Trockenheit oder leichtem Frost jungen Anpflanzungen regelmäßig Wasser, um ein Austrocknen zu verhindern.
Geben Sie bis Mitte Juni all Ihren Rosen einmal im Monat zusätzlichen Dünger.
Bringen Sie an blühenden Frühjahrszwiebeln mit schweren Blüten, z.B. Hyazinthen und Darwin Tulpen eine Stütze an, um ein Umwehen oder Knicken der Stengel zu verhindern.
Entfernen Sie verblühte Blüten von Zwiebeln. Verhindern Sie die Saatbildung. Das entzieht der Zwiebel viel Energie, wodurch sie in der folgenden Saison weniger oder sogar überhaupt nicht blühen wird.
Das Pflanzenbeet sollte mit Kompost, Stallmist und/oder feuchtem Torf bearbeitet werden.
Jetzt ist noch Pflanzzeit für Rosen, Gehölze und Stauden. Frühjahrsschnitt an Rosen.
An einen Obstholzschnitt sollte man jetzt nicht mehr denken, die Zeit ist vorbei. Jetzt Obstgehölze mit Kompost düngen.
Je nach Witterung mit der Rasenpflege beginnen. Ein erster Schnitt, dann vertikutieren und düngen. Gegen Moose eventuell kalken.
Bis Ende des Monats sind noch Pflanzung von Obstbäumen und Beerensträuchern (Herbsthimbeeren, Brombeeren) möglich.
Kürbis, Basilikum und Petersilie im Zimmer vorziehen. Beete jäten und saatfertig machen.
Kohlrabi und Salatsetzlinge pflanzen.
Nutzgarten:
Möchten Sie Trauben pflanzen, dann pflanzen Sie sie diesen Monat. Pflanzen Sie die Traube gegen eine Südmauer oder Zaun für den besten Wuchs.
Kontrollieren Sie Ihre Obstbäume auf beschädigte oder kranke Stellen.
Säubern Sie Ihr Erdbeerbeet. Graben Sie eventuell zu groß gewachsene Pflanzen aus und pflanzen Sie die jungen Teile.
Möchten Sie ein Spargelbeet anlegen, beginnen Sie damit dann Mitte April.
Sie können jetzt schon den ersten Rhabarber ernten.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um einen Kräutergarten anzulegen. Anis, Fenchel, Petersilie, Bohnenkraut können ins Freiland gesät werden.
Diverses Gemüse kann jetzt auch gesät werden. Denken Sie an Wurzeln, Rüben, Sellerie, Porree und Zwiebeln.

Gartentipps für Mai  

Nutzgarten:
Haben Sie Ihren Gemüsegarten gedüngt, umgegraben etc., dann können Sie ab Anfang Mai mit dem Säen von diversem Gemüse beginnen.
Versorgen Sie Erdbeeren (auch die in einem Topf) einmal pro Woche mit Düngemittel mit einem hohen Kaligehalt (im Gießwasser).
Kiwis können ab Mitte Mai bis Ende Juni gepflanzt werden. Pflanzen Sie immer eine männliche Pflanze bei maximal 5 bis 6 weiblichen Pflanzen. Die männliche bestäubende Pflanze sollte nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Es gibt mittlerweile auch selbstbestäubende Kiwis zu kaufen.
Bei Prunussorten wie Mandel, Kirsche, Pfirsich und Pflaume können Sie für eine reiche Ernte am besten jetzt schon mit der Fruchtausdünnung beginnen.
Entfernen Sie bei Birnen in Mai und Juni die eventuelle Nachblüte. So wird einer Infektion mit dem Birnenbrand (Bakterienbrand) vorgebeugt.
Kontrollieren Sie Ihre Apfelbäume wöchentlich auf Mehltau (Triebe mit weißem Puder). Durch das sofortige Wegschneiden befallener Stellen verhindern Sie die Ausbreitung dieser Schimmelkrankheit.
Sobald beim Apfelbaum die Blüte vorbei ist, ist die Konkurrenz nicht weit. Die Apfelsägewespe, die Birnengallmücke und die Pflaumensägewespe wollen ihre Eier in die Blütenknospen legen. Die Larven entwickeln sich schnell und greifen den Apfel an. Das Wachstum geht weiter, aber die Folge ist ein wurmstichiger Apfel. Sofort bekämpfen.
Bei Ribessorten wie die Rote Johannisbeere, Stachelbeere und Schwarze Johannisbeere, die Sie als Hecke züchten, werden die jungen Triebe, sobald sie 10 bis 20 cm lang sind, eingekürzt. Auf diese Weise stoppen Sie das starke Wachstum, für das nächste Jahr werden mehr Blütenknospen angelegt.
Kontrollieren Sie alle Beerensorten nahezu täglich auf die Anwesenheit von Raupen. Diese können in ein paar Tagen Ihren ganzen Strauch kahl fressen.
Kräuter können jetzt direkt ins Freiland gesät werden. Haben Sie keinen Kräutergarten? Kein Problem, säen Sie dann zwischen den Pflanzen in Ihren Zierbeeten oder säen Sie in Töpfen oder Kästen. Fast alle Kräuter eignen sich für diverse Anwendungen und geben den Beeten mit ihren besonderen Blattformen eine neue Dimension.
Haben Sie Küchenkräuter während der Wintermonate drinnen behalten, können diese jetzt wieder im Freiland ausgepflanzt werden.  Monats Mai können empfindliche Gemüse- und
Obstarten ins Freiland z.B. Tomaten, Gurken, Paprika, Sellerie, Zucchini, ausgepflanzt werden.
Brokkoli, Kräuter, Kresse, Sommersalate, Chicorée, aber auch Auberginen und Melonen.
Stangen- und Buschbohnen säen.
Sommerblumen:
Mitte des Monats Mai dürfen frostempfindliche Sommerblumen auf den Balkon und in den Garten.
Am 15 .5 ist die Kalte Sophie und die Zeit der Nachtfröste ist dann wohl vorbei. Nun können kälteempfindliche Sommerblumen an ihren endgültigen Standort. Die Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen ist groß. Klassiker wie Geranien, Petunien und Begonien gibt es wieder in vielen neuen Farben oder Sorten.
Rosen:
An den neuen Austrieben der Rosen treten jetzt häufig Blattläuse auf. Diese sitzen besonders an den jungen Triebspitzen, und Knospen. Diese Läuse saugen die Triebe und Blätter an, die dann verkrüppeln. Außerdem wird ein Schmierfilm hinterlassen, auf dem sich dann schwarze Rußtaupilze ansiedeln können.
Man sollte zunächst versuchen, die Blattläuse mechanisch zu beseitigen (z. B. durch Abspritzen mit einem Wasserstrahl). Sollte dieses nicht gelingen, eignen sich nicht bienengefährliche Pflanzenschutzmittel (im Fachhandel erhältlich z. B. Neudosan Neu Blattlausfrei, Schädlingsfrei Naturen oder Schädlingsfrei Neem u.a.). Man sollte beachten, dass Blattläuse oft auch schon von alleine nach einiger Zeit verschwinden, um auf andere Wirtspflanzen abzuwandern.

Echter Mehltau an Rosen sollte sofort bekämpfen werden, denn wenn die Blattoberflächen vollständig mit grauen Belag überzogen sind, ist es meist schon zu spät. Beim Beginn des Befalls sofort die entsprechenden Pflanzenteile durch Rückschnitt entfernen. Die entfernten Teile können auf dem Kompost entsorgt werden, da Mehltaupilze nur auf lebenden Pflanzen existieren können.
Es kann aber auch zusätzlich der Einsatz von Fungiziden erwogen werden. Diese Mittel wirken am besten bei einer Tagestemperaturen um 20°C. Hierbei sind unbedingt die Vorschriften auf den Packungsbeilagen zu beachten!!!

 Gartentipps für Juni 

Balkon- und Kübelpflanzen:

Verblühte Pflanzenteile zurückschneiden und düngen (falls nicht bereits bei Pflanzung erfolgt).
Rasen regelmäßig pflegen, ggf. neue Rasenfläche anlegen.
Rosen:
Verblühte Blüten und später komplett abgeblühte Blütenstände entfernen, Rosen ein letztes Mal nachdüngen und mulchen.
Stauden:
Zweijährige können jetzt verpflanzt werden.
Einzeln abgeblühte Blüten und Blütenstände zurückschneiden.
Einige Stauden (z. B. Rittersporn, Lupinen) nach der Blüte bis knapp über den Boden zurückschneiden (blühen dann erneut im Spätsommer).
Kernobst:
Sommerschnitt durchführen.
Nutzgarten:
Nochmals Bohnen legen, sowie späten Broccoli, späten Wirsing, frühen Radicchio, Herbst- und Wintersorten von Rettich, Rote Beete für die Wintereinlagerung, Kohlrabi, aussäen. Bis Mitte Monat Rosenkohl pflanzen.
An den Obstbäumen die Wasserschosse entfernen.
Mit Rasenschnitt oder unreifem Kompost Beete mulchen.
Rasen:
Neuen Rasen aussäen, defekte Stellen ausbessern.
Boden mit Rasenbelüfter lüften.
Boden:
Rasenschnitt für den Kompost mit anderen Grünabfällen mischen.
 
 Gartentipps für Juli 

Stauden:
Teilen, zurückschneiden und neu auspflanzen.
Stauden- und Sommerblumenbeete düngen.
Hochwachsende Stauden und Dahlien anbinden/stützen.
Rasen regelmäßig mähen (bei großer Hitze nicht zu kurz schneiden) und bei Bedarf wässern.
Erdbeeren pflanzen:
Nach der Ernte vorhandene Ausläufer entfernen. Blätter kräftig zurückschneiden, Boden lockern und düngen, mulchen und wässern.
Obstgehölze:
Bei starkem Fruchtbehang ggf. ausdünnen, um viele gute Früchte ernten zu können
Beerensträucher nach der Ernte kräftig zurückschneiden.
Hecken:
Formschnitt durchführen
Ziergarten:
Kopfstecklinge von Blütenstauden schneiden, Sommerstecklinge von Ziergehölzen
nehmen.
Bei den Sommerblumen regelmäßig alles Verblühte ausputzen, Rückschnitt nach der Hauptblüte, Schnitt bei abgeblühten Ziersträuchern, die am diesjährigen Holz blühen, Verblühtes bei den Rosen entfernen.
Nutzgarten:
Tomaten, Gurken, Rosenkohl und Melonen entspitzen, Kopfdüngung bei Starkzehrern,
Bodenoberfläche lockern und Unkraut entfernen.
Winterrettich, Spinat direkt ins Beet säen.
Kartoffeln anhäufeln.
Johannis- und Stachelbeersträucher nach der Ernte auslichten.

 Gartentipps für August  

Balkonpflanzen:
Balkonpflanzen benötigen auch im August ausreichend Wasser und Nährstoffe, um durchzublühen. Haben Sie beim Bepflanzen der Kästen keinen Vorratsdünger in das Substrat gebracht, erhalten die Blumenkästen einmal wöchentlich eine schnell wirkende Volldüngergabe oder Düngelösung, jedoch keinen reinen Stickstoff. Nach dem Düngen stets gründlich gießen.
Tomaten:
Ab August sollte man die Triebspitzen der Tomaten abschneiden, da die nachfolgenden Fruchtstände in der Regel nicht mehr ausreifen. Möglichst über dem letzten, gut entwickelten Blütenstand nur ein Laubblatt stehen lassen. Weiterhin sollte das Ausgeizen der Seitentriebe fortgesetzt werden. Sollte sich an den unteren Blättern der Tomatenpflanzen Krankheitsbefall bemerkbar machen (Blattflecken), diese unmittelbar entfernen um eine Infektion der gesunden Pflanzenteile zu vermeiden. Die befallenen Blätter verbrennen oder über den Hausmüll entsorgen, nicht auf den Kompost bringen! Durch das Entfernen der 2 bis 3 unteren Blätter wird bessere Durchlüftung des Bestandes und ein besseres Ausreifen der Früchte bewirkt.
Himbeeren:
Abgetragene Himbeerruten werden nach der Ernte direkt am Boden abgeschnitten. Dies ist
eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung der gefährlichen Rutenkrankheit. Befallene Ruten sind möglichst über den Hausmüll zu entsorgen.
Frühes Entfernen der Altruten fördert das Wachstum der neuen Ruten. Diese dann locker anbinden. Je laufenden Meter sollten bis zu höchstens 10 der stärksten Ruten auf dem Beet belassen werden.
Sonstiges:
Schnittlauchstauden können jetzt geteilt werden.
Porree sollte angehäufelt werden.
Mehrjährige Kräuter sollten in diesem Monat das letzte Mal geschnitten werden.
Die Brutzeit der Vögel ist vorbei, Hecken können geschnitten werden.

 Gartentipps für September 

Der September ist der erste Herbstmonat. In manchen Nächten kann es schon recht kalt werden.
Geerntet wird jetzt nach Verbrauch alles, was noch auf den Beeten steht. Vor allem Paprika, Melonen, Tomaten und Auberginen, aber auch Kürbisse.
Obst:
Im September ist die Zeit der Obsternte.
Äpfel und Birnen sind dann erntereif, wenn die Stiele sich beim Drehen von der Frucht lösen.
Obstbäume jetzt nicht mehr düngen!
Nutzgarten:
Porree anhäufeln, damit sich lange, bleiche Stängel bilden können
Zucchini mit Folie schützen.
Jetzt ist die günstigste Pflanzzeit für Knoblauchzehen.
Aussaaten:
Im September kann man noch säen:
Radieschen, Schnittkohl, Feldsalat, Spinat, Rauke, Petersilie, Kresse.
Blumenzwiebeln:
Sie werden ab September gesteckt. Die Zwiebeln werden etwa doppelt so dick mit Erde bedeckt, wie die Zwiebeln hoch sind. Am besten kommen sie in Gruppen gepflanzt zur Geltung. Der Boden sollte locker und durchlässig sein.
Sonstiges:
Gründünger für freie Beete.
Jetzt kann man auf die frei werdenden Flächen noch Gründüngung streuen. Damit hält man das Unkraut nieder, die freien Nährstoffe werden gebunden und es entsteht organisches Material, das dann später untergearbeitet wird. Dafür sind geeignet die abfrierenden Pflanzen wie Buchweizen, oder ausdauernde Pflanzen wie Weißklee und Roggen. Bei Senf besteht die Gefahr, dass man sich damit die Kohlhernie in den Boden holt. Kreuzblütler sollten niemals auf einer Fläche stehen, auf der vorher schon Kreuzblütler wuchsen. Jetzt ist auch die Zeit, in der die Schnecken ihre Eier ablegen. Man sollte versuchen diese abzusammeln.

 
 
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