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clubheim

 

Gartenordnung des Kleingärtnervereins Roden e.V.

 

Allgemeines
Kleingärten sind Bestandteile des öffentlichen Grüns. Sie dienen zugleich der Eigenversorgung der Kleingärtner, ihrer Gesunderhaltung, Erholung und einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Dies erfordert kameradschaftliche Zusammenarbeit, ordnungsgemäße Bewirtschaftung und gegenseitige Rücksichtnahme.

Für das von der Kreisstadt Saarlouis gepachtete Gelände, an der Wäsche über Lorisgarten zum Bruch, welches durch die Mitglieder zu Gärten angelegt wurde, gilt der „Kleingärtnerverein Roden e.V.“ als Hauptpächter der Anlage. Das Mitglied, dem ein Garten zugeteilt wird, ist Unterpächter.
Zur weiteren Aufrechterhaltung der Ordnung innerhalb der Gartenanlage hat der Vorstand die Gartenordnung vom 24.11.2007 überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Danach werden die Gärten zu folgenden Bedingungen an die Mitglieder abgegeben:

 

§ 1 Verpachtung
1. Die Verpachtung bzw. Weitergabe der einzelnen Parzellen erfolgt durch den Vorstand, bei dem auch der Antrag zu stellen ist.
Die Eintragung des Gartens wird auf den Namen des Pächters vorgenommen und gilt nur für das angegebene Mitglied.
2. Ein Verkauf und eine Übertragung oder Mitbenutzung Anderer ohne Genehmigung ist nicht gestattet.
3. Beim Tod eines Mitglieds kann der Ehepartner den Garten weiter behalten.
Der Ehepartner muss dazu Mitglied des Gartenvereins werden. Ein weiteres Erbrecht besteht für Kinder, Geschwister und deren Ehegatten, wenn diese Mitglied werden.
4. Bei Neuverpachtung hat der Vorstand das Recht, einen Schätzer für darauf befindliche z.B. Gartenhaus, Gewächshaus, Sträucher und Bäume einzuschalten, wenn sich Altpächter und Neupächter nicht einig werden können. Die Kosten des Schätzers gehen zu Lasten des Altpächters

 

§ 2 Kleingärtnerische Nutzung
Unzulässig ist:
- das Pachtgrundstück gewerblich zu nutzen
- die Lauben ständig zu bewohnen oder zu unterkellern
- Wohnwagen, Boote oder Kraftfahrzeuge auf dem Kleingartengelände abzustellen
- Schutt, Abfall und Unrat, der im Kleingarten selbst nicht verwertet werden kann, länger als zwei Wochen zu lagern

1. Das Mindestmaß der kleingärtnerisch zu nutzenden Anbaufläche soll die Hälfte des Gartens betragen. Der Rest soll möglichst mit Beerensträuchern und Obstbäumen (außer Hochstamm) sowie Rasen bepflanzt werden.
2. Pflanzweiten und Grenzabstände für Obstgehölze haben den Obstarten und Wuchsformen zu entsprechen, so dass Nachbargärten nicht beeinträchtigt werden.
3. Der Anbau einseitiger Kulturen ist unzulässig.

 

§ 3 Sauberkeit
1. Jeder Gartenpächter ist verpflichtet, innerhalb der Anlage für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen. Es ist Pflicht eines jeden, die Gräben rein zu halten, keinen Unrat auf Wege und Gräben zu werfen sowie keinen Müll jeglicher Art zu hinterlassen.
2. Bei Nichtbeachtung kann die Reinigung auf Kosten des Verursachers erfolgen.
3. Für verursachte Schäden an Gemeinschaftseinrichtungen besteht Ersatzpflicht.
4. Jeder Pächter hat an der Gartentür die Nummer des Kleingartens anzubringen.
5. Jeder Pächter (außer Rentnerinnen ab 60 Jahren bzw. Rentner ab 65 Jahren und Pächter mit Schwerbehindertenausweis ab 40 %) hat im Jahr 5 Arbeitsstunden nach Weisung des Vorstandes zu leisten. Wenn diese nicht geleistet werden, werden je Stunde € 10 in Rechnung gestellt, die im Januar des Folgejahres zur Zahlung fällig sind.

 

§ 4 Entschädigung
1. Bei Abgabe einer Parzelle oder einer etwaigen Entziehung derselben besteht kein Anspruch auf Entschädigung gegenüber dem Verein.
2. Sind jedoch bei der Rückgabe Lauben, Gewächshäuser, Geräteschuppen und Obstbäume oder Beerensträucher vorhanden, so kann zwischen dem Pächter, der abgibt, und dem Neupächter eine dem derzeitigen Zustand entsprechende Entschädigung vereinbart werden. Diese eventuell zu zahlende Vergütung hat der Nachfolger zu übernehmen. Der Vorstand wirkt bei diesen Verhandlungen nur auf ausdrücklichen Wunsch der Pächter mit und tritt nicht in Vorleistung.

 

§ 5 Wegbenutzung
Das Befahren der Seitenwege mit Kraftfahrzeugen, Mopeds und Motorrädern ist nicht erlaubt.
Zu beachten ist der Zusatz „Parken in der Anlage“.
In einzelnen Fällen kann der Vorstand Ausnahmen gestatten. Im Übrigen ist in der gesamten Anlage vorsichtige Fahrweise geboten und die Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist einzuhalten.

 

§ 6 Schädlingsbekämpfung
Ungeachtet gesetzlicher Vorschriften ist der Kleingärtner verpflichtet, Unkraut grundsätzlich auf mechanische Weise (Hacke) zu bekämpfen und auf die Verwendung von Herbiziden zu verzichten. Bei der Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen ist der Gebrauch von Fungiziden und Insektiziden möglichst zu vermeiden bzw. auf das unbedingt notwendige Mindestmaß zu beschränken. Beeinträchtigungen von Nachbarparzellen müssen hierbei ausgeschlossen sein.

 

§ 7 Kompostierung und Verbrennung
1. Pflanzliche Abfälle sind ordnungsgemäß zu kompostieren.
2. Kompostplätze dürfen nicht direkt an den Wegen angelegt werden.
3. Das Verbrennen von pflanzlichen und anderen Abfällen ist in der Anlage verboten.
4. Darüber hinaus müssen alle nicht auf den Komposthaufen gehörende Gegenstände, wie Kohlstrunke usw., tief vergraben oder zur öffentlichen Kompostierungsanlage gefahren werden.
5. Aborte, Dunggruben, Jauchefässer dürfen nicht in der Gartenanlage eingerichtet werden. Es sind ausschließlich Campingtoiletten (Biotoiletten) zulässig. In die Erde eingelassene Tonnen z.B. zum Auffangen von Wasser sind abzudecken.

 

§ 8 Bauliche Anlagen
1. Lauben dürfen ungeachtet baurechtlicher und kleingartenrechtlicher Vorschriften gem. § 3 des Bundeskleingartengesetzes mit höchstens 24 qm Grundfläche einschließlich überdachtem Freisitz und nur in Leichtbauweise mit Genehmigung errichtet werden. Zuvor ist der Vorstand zu informieren und eine Genehmigung einzuholen.
2. Mit den Bauarbeiten darf erst begonnen werden, wenn die Genehmigung vorliegt.
3. Wasserbassins dürfen im Garten nicht installiert werden.

 

§ 9 Heckenschnitt
Im Zuge einer gleichmäßigen Gestaltung der Anlage muss auch ein einheitlicher Heckenschnitt erfolgen (Türpfostenhöhe ca. 160 cm).

 

§ 10 Pacht
Bei der Abgabe einer Gartenparzelle hat der Nachpächter die Pacht für das ganze Jahr zu Beginn des 2. Halbjahres (Juli) zu zahlen.


§ 11 Tierhaltung x)
1. Hunde müssen in der Kleingartenanlage an der Leine geführt werden und es sollte eine Tüte zum Entfernen des Hundekots dabei sein und diese sollte entsprechend außerhalb der Gartenanlage entsorgt werden..
2. Das Halten von Kleintieren (z.B. Geflügel und Kaninchen) ist gestattet, soweit dadurch die Nachbarn nicht durch Geruch oder Lärm belästigt werden.
3. Die Haltung von Bienen sollte dem Vorstand mitgeteilt werden, bedarf aber keiner weiteren Genehmigung.

 

§ 12 Wasseruhr
1. Die dem Gartenpächter überlassene Uhr ist Eigentum des Vereins. Für eventuell entstehende Schäden haftet der Pächter.
2. Der Gartenpächter ist verpflichtet, die Wasseruhr entsprechend Aushang durch
den Gartenvorstand im Oktober selbst zu demontieren und bis Ende März zu montieren.
3. Die Wasserentnahmestelle ist von Unkraut und Unrat frei zu halten. Auch eine feste Umzäunung oder Bepflanzung der Wasserentnahmestelle ist zu unterlassen, damit der zuständige Gartenobmann ungehindert die notwendige Kontrolle vornehmen kann.

 

§ 13 Verstöße
Verstöße gegen diese Gartenordnung, die nach schriftlicher Aufforderung nach einer angemessenen Frist nicht behoben sind, können wegen vertragswidrigen Verhaltens des Pächters zu einer Kündigung des Gartens und der Mitgliedschaft führen.

 

§ 14 Schlussbestimmung

Diese Gartenordnung ist Teil der Vereinssatzung. Die Gartenordnung vom 13.5.2000 ist durch die Gartenordnung vom 24.11.2007 ersetzt worden. Die Gartenordnung vom 24.11.2007 verliert hiermit ihre Gültigkeit.


Der Vorstand
Saarlouis-Roden, 23. März 2019


x) ab September 2020 keine Genehmigung mehr zur Kleintierhaltung (Beschluss Vorstandssitzung 27. August 2020)